Josef Muff AG. Rohrleitungsbau
Bühlmoosweg 1 - 5614 Sarmenstorf - Schweiz

Tel. +41 56 / 676 65 65 - Fax +41 56 / 676 65 66
info@muff.ch - www.muff.ch

Druckleitungen

 Kunde / Projekt: Bürgenstock Hotels AG

Produkt: Wasser

Abmessung (mm) / Stahl Güte: St 37.0

Menge (km/t): 3 km

Umhüllung / Auskleidung: PE + FZM Innen: ZM

Baujahr: 2011-2012

Besondere Merkmale: 500 Höhenmeter, topografisch anspruchsvoll

Wasser und Strom für das neue Bürgenstock-Resort - Verlegung und Installation von 2 Druckleitungen DN 250 mm

 

Auf dem Bürgenstock entsteht bis 2014 eine Hotellandschaft der Luxusklasse: das Bürgenstock Resort. Das Brauchwasser für die Anlagen stammt aus dem Vierwaldstättersee. Man wird damit auch Strom produzieren. Das Trinkwasser wird von Stansstad über drei zu verstärkende Stufenpumpwerke und bestehende Leitungen auf den Bürgenstock hinauf gepumpt. Weil dort zahlreiche neue Gebäude entstehen, braucht es auf dem Bürgenstock ein komplett neues Wasserleitungsnetz.

Neues Pump- und Kleinkraftwerk
Unabhängig davon entsteht die neue Infrastruktur für das Brauchwasser. In Kehrsiten am See baut man dazu ein Pumpwerk in einem bestehenden Gebäude. Es wird über eine neu verlegte Stahlrohrleitung künftig Wasser aus dem Vierwaldstättersee den Berg hinauf ins Reservoir pumpen; die Anlage ist für eine Fördermenge von 250 bis 300 m3 Wasser pro Stunde ausgelegt. Mit dem Brauchwasser bewässert man auf dem Bürgenstock die Grünanlagen und versorgt die Energiezentrale des Resorts für den Betrieb von Heizungen und Klimaanlagen. Das Rücklaufwasser aus der Zentrale pumpt man dann über eine weitere neue Druckleitung wieder hinunter nach Kehrsiten. Dort entsteht nebst dem Pump- auch ein neues Kleinkraftwerk, wo mit dem Rücklaufwasser Strom erzeugt wird. Das Resort kann mit der hauseigenen Energieproduktion gut zehn Prozent seines Strombedarfs decken. . Es handelt sich um Rohre in geschweisster Ausführung mit einer Gesamtlänge von 3,5 Kilometern

 

Projekt mit Herausforderungen
Das Leitungsnetz für die Brauchwasserversorgung überwindet einen Höhenunterschied von über 500 Metern, verläuft meist erdverlegt, teils über Rohrbrücken und wird auch auf Sockeln geführt. Der Bau der Leitungen ist topografisch bedingt äusserst anspruchsvoll. Das gelingt nur, wenn alles stimmt, sorgfältige Planung, hohe Rohrqualität und Top-Leistungen von unserem Montageteam und dem Baumeister. Die Versorgung mit Brauchwasser soll im Frühjahr 2012 in Betrieb gehen, mit der Stromproduktion beginnt man erst später.